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Veröffentlichungen

Veröffentlichungen

Rechtsanwalt Carsten Lange

Freigabe und übertragende Sanierung innerhalb der Familie: „ein Pyrrhus-Sieg ?“


Artikel in der Zeitschrift für das gesamte Insolvenzrecht (ZInsO)

Die häufigsten Ursachen für die Insolvenz kleinerer Unternehmen sind Fehler der Geschäftsführung bzw. der Inhaber. Um diese Unternehmen zu sanieren, bedarf es der Feststellung der Insolvenzursachen, d.h. der Fehler, die die Geschäftsführung gemacht und die zur Insolvenz geführt haben. Hieraus müssen Rückschlüsse gezogen werden, d.h. aus diesen Fehlern muss gelernt werden, um sie zukünftig zu vermeiden.

Wenn die Geschäftsführung vor und nach der Insolvenz die gleiche Person oder der gleiche Personenkreis ist, handelt es sich bei dieser Fehleranalyse um eine – zurückhaltend formuliert – anspruchsvolle Aufgabe.

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Rechtsanwalt Carsten Lange

Die Trauerarbeit des Insolvenzschuldners


Artikel in der Zeitschrift für das gesamte Insolvenzrecht (ZInsO)

Wer kennt sie nicht als Insolvenzverwalter oder juristischer/wirtschaftlicher Berater eines Insolvenzschuldners? Eine der folgenden Gesprächssituationen:

In jedem der Gespräche mit einem Insolvenzschuldner gibt es Phasen, in denen der Insolvenzschuldner immer wieder das Gleiche erzählt. Als sein Gesprächspartner weiß man bereits zu Beginn des ersten Satzes, welche Darstellungen nunmehr in den nächsten Minuten folgen werden. Verbunden sind die Äußerungen des Insolvenzschuldners oft mit Schuldzuweisungen, wer denn an welcher Stelle und in welcher Situation etwas falsch gemacht hat – und damit die Insolvenz erst ausgelöst oder die wirtschaftliche Situation verschlimmert hat. Dabei wächst beim Insolvenzverwalter und/oder dem juristischen/wirtschaftlichen Berater die Ungeduld. Es wird abgewogen zwischen den Alternativen ungeduldig zuzuhören oder den Insolvenzschuldner zu unterbrechen und darum zu bitten, „zur Sache zu kommen“.

Als unangenehmer wird die Situation aufseiten der Gesprächspartner des Insolvenzschuldners empfunden, wenn Emotionen hinzukommen. Die Schilderungen auf Insolvenzschuldnerseite sind verbunden mit Ausbrüchen von Wut und Zorn. Es fließen Tränen. Der Gesprächspartner des Insolvenzschuldners schwankt zwischen Mitgefühl und der Frage, wie er reagieren soll. Emotionen kosten aus seiner Sicht weitere Zeit und sind der juristischen und wirtschaftlichen Ausklärung der Situation nicht dienlich.

Was ist in derartigen Gesprächssituationen hilfreich?

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Rechtsanwalt Carsten Lange

Können 40 Sekunden das Anwalts-Mandanten-Verhältnis verändern?


Artikel im Anwaltsblatt des DAV

Qualitätssicherung mal anders gedacht – Supervision für bessere Mandatsgespräche

Gute Anwältinnen und Anwälte definieren sich noch immer vor allem über Rechtskenntnisse. Fortbildung findet noch immer meist nur im Recht statt, als wäre das Wissen über die aktuelle höchstrichterliche Rechtsprechung mandatsentscheidend. Doch erfahrene Anwältinnen und Anwälte wissen, dass ein erfolgreiches Mandat – gerade wenn es um für den Mandanten wichtige Themen geht – vom Vertrauen des Mandanten lebt Die Autoren stellen Erkenntnisse zur Gesprächsführung aus dem Arzt-Patienten-Verhältnis vor und prüfen die Übertragbarkeit auf die Anwaltschaft. Sie werben dafür, die emotionalen Komponenten eines Mandats sowohl im Mandat als in der Rückschau zu berücksichtigen. Ein Mittel dazu kann die Supervision sein.

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Rechtsanwalt Christoph Schmitz-Schunken

Pressemitteilung zum 1. China Roundtable Aachen


Aachen, 4. April 2014

Rund 90 Gäste, darunter zahlreiche chinesische Besucher, fanden sich am 3. April im Technologiezentrum am Europaplatz zum 1. BWA/DHK China Roundtable in Aachen zusammen.

In Kooperation mit dem Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA) hat die Aachener Anwaltskanzlei Daniel, Hagelskamp und Kollegen zu diesem Treffen eingeladen. Neben Jörg Jung, Mitglied der BWA Landesgeschäftsführung, konnten Oberbürgermeister Marcel Philipp und Weidong Wang, Leiter der Wirtschaftsabteilung des Generalkonsulats der VR China, als Auftaktredner gewonnen werden. Interessante Einblicke in die wissenschaftliche und industrielle Zusammenarbeit gaben die anschließenden Vorträge von RWTH-Prorektor Prof. Dr. Malte Brettel und von BWA Vorstand Michael Schumann.

Stereotypische Gedankenmuster zu überwinden war ein Fazit der anschließenden Podiumsdiskussion. Von den Medien kolportierte Schauermärchen seien genauso falsch, wie weit überzogene Erwartungen an den Markt China. Zwar existieren kulturelle Unterschiede in vielen Bereichen. Mit guter Vorbereitung und realistischen Erwartungen – auf beiden Seiten – lassen sich aber fruchtbare Resultate erzielen. Betont wurde insbesondere die Notwendigkeit eines guten Netzwerks, um die vielfältigen Aspekte des Engagements in China sorgfältig abzudecken.

Teilnehmer der Podiumsdiskussion waren Prof. Dr. rer. nat. Reinhart Poprawe (Institutsleiter Fraunhofer Institut für Lasertechnik), Dr.-Ing. Johannes Mandelartz (Dezernent Innovationstransfer an der FH Aachen), Dr. Haakan Jonsson (Vice President Bayer Material Science), Michael Güttes (Mercuri Urval), Dr. Keming Du (EdgeWave GmbH) und Guido Imfeld (Daniel, Hagelskamp & Kollegen). Moderiert wurde die Veranstaltung von Meike Fernandez-Steeger.

Die zahlreichen Besucher nutzten im Anschluss die Gelegenheit, mit den Experten und untereinander die verschiedenen Aspekte zu diskutieren. Auch erste Geschäftspartnerschaften wurden im Rahmen der Veranstaltung bereits angebahnt. Rechtsanwalt Christoph Schmitz-Schunken äußerte sich gegen Ende höchst zufrieden: „Es war eine tolle Veranstaltung, wir haben viel positives Feedback gekommen. Definitiv wiederholungswürdig!“

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Rechtsanwalt Guido Imfeld

Immobilien in Europa


Kapitel über das belgische Immobilienrecht

Der Ausländische Anwaltverein Deutschland e.V. stellt in diesem Buch Grundsätze des Immobilienrechts einiger europäischer Länder nämlich Griechenland, Spanien, Portugal, Frankreich, Dänemark, Belgien, Bulgarien, Italien und den Niederlanden vor.

Diese Veröffentlichung richtet sich mit einer Reihe von präzisen praktischen Ratschlägen an Personen, die Grundbesitz erwerben möchten. Dem Investor soll eine größere Sicherheit gegeben werden. Die Hinweise sind nicht nur für Investoren nützlich, sondern auch für Institutionen wie Banken, Sparkassen und Verbraucherverbände.

Rechtsanwalt Guido Imfeld verfasste das Kapitel über das beglische Immobilienrecht.

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Rechtsanwalt Guido Imfeld

Alternative Streitschlichtung und das Selbstverständnis der Anwaltschaft


Ein Plädoyer für die Kooperative Praxis

Der Anwalt ist nur noch einer von vielen Akteuren auf dem Markt der Rechtsdienstleistung. Das Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) hat eine Liberalisierung des Rechtsberatungsmarktes eingeleitet. Das (zukünftige) Mediationsgesetz verankert die alternative Streitschlichtung in Form der Mediation als vollwertige Alternative zur traditionellen Rechtsdienstleistung, womit das Rechtsberatungsmonopol der Rechtsanwälte faktisch aufgehoben wird. Denn Mediation ist ausdrücklich keine Rechtsdienstleistung1 und damit nicht den Anwälten vorbehalten. Wenn man sich aber vor Augen führt, dass ein Mediator zwei Anwälte über zwei Instanzen ersetzen kann und nach der Intention des Gesetzgebers nach Möglichkeit auch soll, um die staatliche Justiz zu entlasten, kann man erahnen, was dies für die Umsätze der rund 160.000 in Deutschland zugelassenen Anwälte bedeuten kann.

Doch begegnet die unter zunehmenden internen und externen Konkurrenzdruck stehende Anwaltschaft den Herausforderungen durch die Mediation wenn nicht passiv, so zumindest äußerst gelassen. Mit gepflegtem Desinteresse gegenüber den Verfahren der alternativen Streitschlichtung wäre dieser Zustand noch milde zu beschreiben. Dies erstaunt, da es neben der Mediation ein bewährtes Verfahren der außergerichtlichen Konfliktbeilegung gibt, das als Kooperative Praxis oder Collaborative Law bezeichnet wird. Dieses Verfahren der alternativen Streitschlichtung hat im Gegensatz zur Mediation den Vorteil, dem Rollenverständnis des Anwalts als Interessenvertreter zu entsprechen. Es nutzt die Methoden der Mediation, setzt aber voraus, dass die Konfliktparteien durch Anwälte vertreten werden. Damit könnte sich unser Berufsstand der alternativen Streitschlichtung öffnen, ohne sein Selbstverständnis als Interessenvertreter aufgeben zu müssen.

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Rechtsanwalt Carsten Lange

Massemehrung und Masseschulden im Steuerrecht


Von erheblicher Bedeutung zur Massemehrung im Insolvenzverfahren sind die Anfechtungsansprüche. Um diese festzustellen, ist seitens des Insolvenzverwalters u.a. von den Auskunftsmöglichkeiten ggü. Finanzbehörden und dem Steuerberater gebrauch zu machen. Das Informationsfreiheitsgesetz hat in diesem Zusammenhang die Auskunftspflichten der Behörden erheblich verschärft.

Die Anfechtung wegen vorsätzlicher Benachteiligung nach § 133 InsO bietet einen zeitlichen Angriffsrahmen von bis zu 10 Jahren. Die subjektiven Tatbestandsmerkmale dieser Norm sind aufgrund der hierzu ergangenen Rechtsprechung des BGH einfacher darzulegen als es der Wortlaut der gesetzlichen Regelung annehmen läßt. Hierdurch ist das Anfechtungsrisiko für die beteiligten Gläubiger erheblich gestiegen.

Diesen Aspekten der Massemehrung gegenüber stehen die Aufrechnungsmöglichkeiten der Gläubiger, die faktisch zu einer Aussonderung führen. Die hierzu ergangene Rechtsprechung des BFH hat dabei diesen Anwendungsrahmen zu gunsten der Finanzbehörden erweitert.

Im Zuge einer Insolvenz werden die Gesellschafter einer GmbH zumeist erstmals mit den materiell-rechtlichen Rechtsfolgen der Feststellung eines Jahresabschlusses konfrontiert. Hierbei handelt es sich nach der Rechtsprechung des BGH um ein Anerkenntnis. Auf den Inhalt der Jahresabschlüsse, insbes. soweit es die Rechtsbeziehungen zum Gesellschafterkreis betrifft, sollte daher eine sorgfältiges Ausgenmerk gerichtet werden.

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Rechtsanwalt Guido Imfeld

Stellungnahme der Bundesrechtsanwaltskammer


Zum Gemeinsamen Europäischen Kaufrecht

im Annex 1 (Vorschlag der Europäischen Kommission für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über ein Gemeinsames Europäisches Kaufrecht (KOM(2011) 635 endg.) vom 11. Oktober 2011)

Die Bundesrechtsanwaltskammer ist die Dachorganisation der anwaltlichen Selbstverwaltung. Sie vertritt die Interessen der 28 Rechtsanwaltskammern und damit der gesamten Anwaltschaft der Bundesrepublik Deutschland mit zurzeit rund 157.000 Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten gegenüber Behörden, Gerichten und Organisationen - auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene.

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